Performance Planung

Maskenworkshop + Performance

Maskenworkshop am Sonntag den 9.02.2014 ab 14Uhr in der Woellmerstr. in Heimfeld AWS Treffpunkthaus (200m von der S-Bahn Heimfeld)

Material: Romy und Theresa: Gips + Verbandsbinden( hab auch noch 6-8 Rollen in Jaffebastelkisten gefunden) Vaseline, Zeitung, Kleister, Behälter, Draht

Philly: Jaffebastelbestand, viel Farbe, Stoffe, Sprühdosen, kleine Accessoires (Plastikblätter, Perlen)

Wir Brauchen!: Heißklebepistole, Kleber, Bänder, Schnüre, Pinsel, Scheren, Messer, Spiegel Kamera und ganz viel Schnickschnack (Federn, Perlen, Ketten, Schrauben, usw.)

Gerne Essen, Trinken mitbringen

Schreibt gern nochmal eine Mail in den Verteiler, wenn ihr noch was davon mitbringt… Grundpreis 2 Euro oder mehr!? Spenden…

Kommt gerne vor 14 Uhr um beim Vorbereiten zu helfen, Romy ist ab 13:30 Uhr dort! Performancegruppe wird auf dem Jaffewiki eingerichtet um Ideen auszutauschen. Maskenworkshop hat noch kein Thema, also jede/r macht was er/sie mag…

Ideen: - Menschenmaschine, Stelzenkostüme

Überspitzte Charaktere ( Stereotypen, Politiker, historische Persönlichkeiten) in der Öffentlichkeit als subtil verteilter Flashmob erscheinen und in und mit den Rollen spielen, ausrasten usw.

Müllkostüme, Müllhaufen aus Menschen

Jäger und Gejagte (Mensch und Natur)

Planen von Performancelager für alle.

Lukas:

Ich fands mega hübsch in Dresden und bin deshalb motiviert hier so etwas ähnliches zu machen. Ich bin leider nicht so bewandert in der Performanceplanung oder Themenfindung.

Mir ist wichtig, dass es zu irritation kommt. Für Irritation zu sorgen finde ich immer wieder eine schöne Sache. Wir könnten Polizeistaat, Lampedusa oder Recht auf Stadt als Thema nehmen. Wobei mir Irritation und diffus politischer Anspruch wichtig sind.

Grüße – L

Hallihallo

Beim Thema Polzeistaat, staatliche Willkür etc. muss ich grad an einen Film denken, in dem gezeigt wird wie ein paar Menschen aus Niger auf ganz abgefahrene Weise eine Art Theaterstück aufführen, in dem sie Persönlichkeiten der Kolonialisierung darstellen. Jeder Darsteller hat vor Beginn des Stücks ein Mittel genommen was zu Verlust der Kontrolle über den Körper und Schaum form Mund führt. Dadurch wirkt die Darstellung von Gouverneuren, Lokomotiven und Lieutnants noch abstruser als ohnehin schon. Nach meiner Auffassung wurde in diesem Ritual oder Theaterstück die völlige Absurdität und der Wahnsinn des kolonialen Handelns durch extreme Körpersprache zum Ausdruck gebracht. Ich schätze mal wir wollen wohl eher nicht alle unter Drogeneinfluss übern Jungefernstieg geistern um Verwirrung zu stiften und auf staatliche Willkür aufmerksam zu machen, aber ich dachte vielleicht kann das Beispiel aus Niger ja eine Inspiration sein. Schließlich ist das Handeln der Autoritäten hier ebenfalls wahnsinnig, absurd und lässt doch irgendwie vermuten das es da einige Menschen gibt die ihren Verstand an irgendeinen Großunternehmer verkauft haben und dafür einen kleinen radioaktiven Müllcontainer in die Schädeldecke implantiert bekamen, durch den sie nun offensichtlich gesteuert werden.

Falls sich jemand den Film ansehen will: http://www.youtube.com/watch?v=6Ylqxob5gbI das Theaterstück (Hauka-Ritual) beginnt ca. ab Minute 11

einen schönen Abend euch allen, Grüße - Joe

freiraum/performanceplanung.txt · Zuletzt geändert: 2014/12/04 02:11 (Externe Bearbeitung)
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